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	<title>Hirundo Press</title>
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	<description>Artist&#039;s books by Caroline Saltzwedel </description>
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	<title>Hirundo Press</title>
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		<title>Aktuell</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Caroline Saltzwedel]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 05 Sep 2024 14:30:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
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					<description><![CDATA[Willkommen bei der Hirundo Press und in der Werkstatt von Caroline Saltzwedel / The Hirundo Press's electronic pages, in English and German: Welcome to Caroline Saltzwedel's studio]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3>Hirundo Press – News</h3>
<div id="attachment_2831" style="width: 221px" class="wp-caption alignright"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-2831" src="https://hirundo.eu/wp-content/uploads/2024/09/Klaus-26-04-24©CarolineS.jpg" alt="bdk26" title="Klaus Raasch (©Caroline Saltzwedel)" width="211" class="size-medium wp-image-2830"><p id="caption-attachment-2831" class="wp-caption-text">Klaus Raasch im April 2026</p></div>
<p>News in English <a href="#en">▼ below</a></p>
<p>Willkommen auf den elektronischen Seiten der Hirundo Press! Hier finden Sie alle neuen Informationen zu meiner Werkstatt. Bilder finden Sie auch, aber diese dürfen nicht mit der Wirklichkeit verwechselt werden: Das sind Pixel, die nur so ungefähr einen Eindruck des Eigentlichen geben können.</p>
<h3>Klaus Raasch (1960–2026)</h3>
<p>Klaus war der Erste, mit dem ich bei der Herstellung meiner Bücher zusammengearbeitet habe – er hat für mich die Texte der ersten vier Künstlerbücher in seiner damaligen Werkstatt in der Stresemannstraße gedruckt. Später hat er die Messe BuchDruckKunst nach der Ära von Stefan Bartkowiak mit Hingabe und Herzblut organisiert. Er ist im Juni nach langem heroischen Kampf gegen seine Krebserkrankung mit nur 66 Jahren gestorben. Nie hat er seinen wunderbaren Humor verloren und er war bis zuletzt bei der Sache – um so trauriger ist es, daß er nicht mehr da ist. Aber seine Bücher und die Erinnerungen an ihn leuchten weiter. Seine <a href="https://klaus-raasch.com/" rel="noopener noreferrer" target="_blank">Website</a> kann man aktuell noch immer besuchen… </p>
<hr>
<h3>Rück- und Vorschau</h3>
<div id="attachment_2831" style="width: 221px" class="wp-caption alignright"><a href="https://hirundo.eu/buchkunst/ilmenau" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-2831" src="https://hirundo.eu/wp-content/uploads/2026/07/IMG_6308.jpg" alt="aktuelles Buch" title="Ilmenau (neues Fenster)" width="211" class="size-medium wp-image-2830"></a><p id="caption-attachment-2831" class="wp-caption-text">Ilmenau, 2026</p></div>
<p>Es hat in den letzten Monaten etliche Entwicklungen gegeben. Das Künstlerbuch ILMENAU ist endlich fertig und hat schon auf der Messe BuchDruckKunst Premiere gehabt. Endlich gibt es für dieses Buch auch eine <a href="https://hirundo.eu/buchkunst/ilmenau" target="_blank">► neue Seite</a>. Für meinen kleinen Verlag gibt es außerdem etwas Neues: die erste Studie.</p>
<h3>Wer ist Johann Diederich Gries?</h3>
<p>…fragt wohl mancher, der Anfang September 2024 eine Rundmail von mir bekommen hat. Der Goethezeit-Übersetzer (1775—1842) hat fast alle großen Namen seiner Zeit gekannt, erscheint aber sonst fast nur als Fußnote. Johannes Saltzwedel hat eine Chronik seines Lebens geschrieben; das Buch, das Sie auf <a href="https://hirundo.eu/studien/gries" rel="noopener noreferrer" target="_blank">► dieser Seite</a> näher betrachten können, ist jetzt erschienen. Zum 250. Geburtstag hat Johannes Saltzwedel einen Festvortrag in der Hamburger Staats- und Universitätsbibliothek gehalten, der gut besucht war. Das Buch ist jetzt offiziell und in allen Buchhandlungen bestellbar! Allerdings geht es immer wesentlich schneller auf den <a href="https://hirundo.eu/kontakt" rel="noopener noreferrer" target="_blank">direkten Weg</a> zur Hirundo Press.[<a href="#note"> *</a>]</p>
<p>Sollten Sie <strong>Buchhändler</strong> sein: schauen Sie bitte auf <a href="https://hirundo.eu/kontakt/haendler" rel="noopener noreferrer" target="_blank">diese Hinweise</a>.</p>
<hr>
<h3>KING COAL (2023)</h3>
<p>Wie so häufig dauert es bei mir, bis ein Buch fertig wird. Die Recherche, die Planung, das Experimentieren hat alles hinausgezögert, aber 2023 war es soweit. Es geht um die Steinkohle! Ein Element, ein Faszinosum, eine Sozialgeschichte (mit eigener Sprache, genau wie im Drucker- und Setzerbereich). Die Steinkohle ist natürlich inzwischen »umstritten«. Wie paßt das alles in die Kunst? Mehr erfahren Sie auf der dafür eingerichteten <a href="https://hirundo.eu/buchkunst/king-coal">► Seite</a>.</p>
<p>Immerhin regt dieses Buch großes Interesse an; einige Exemplare sind schon verkauft, unter anderem an die British Library und Stanford University. Eins von den insgesamt zehn Exemplaren wurde im Sommer 2024 auf der 3. Biennale der Arbeitsgemeinschaft des Kunsthandwerks (AdK) ausgestellt und im Frühjahr 2025 auch in der Jahresausstellung des Hamburger BBK.</p>
<h3><a href="https://hirundo.eu/buchkunst/schwarze-kunst" rel="noopener noreferrer" target="_blank">Querschnitt</a> durch die Schwarze Kunst</h3>
<p>Während der erzwungenen Einsiedelei im Sommer 2020 habe ich die Druckerei des Museums der Arbeit in Messinglinien und Bleisatz nachgebaut. In diesem Museum bin ich seit fünfundzwanzig Jahren tätig. Hier geht es um die Schwarze Kunst in ihrer lebendigen Essenz! Entstanden ist ein kleines Buch, das auf dem Original Heidelberger Zylinder (OHZ) gedruckt wurde und in zwei Formaten erscheint; es führt auf transparenten Blättern vorbei an den verschiedenen Maschinen, die hier immer noch zum Einsatz kommen, darunter auch der OHZ!<br>
Auf <a href="https://hirundo.eu/buchkunst/schwarze-kunst">►dieser Seite</a> können Sie mehr erfahren. Und rechts (oben) sehen Sie einen kurzen Clip der Monotype-Setzmaschine in Arbeit.</p>
<p> Es gibt nur noch wenige Exemplare dieses Buches!</p>
<h3>Die Kleine Reihe</h3>
<p>Auf Martin Mosebachs »<a href="https://hirundo.eu/buchkunst/dichtung" rel="noopener noreferrer" target="_blank">Das Land der Dichtung</a>« (2012) und Robert Crawfords »<a href="https://hirundo.eu/buchkunst/fire" rel="noopener noreferrer" target="_blank">FIRE</a>« (2017) folgte 2018 »<a href="https://hirundo.eu/buchkunst/grotesken" rel="noopener noreferrer" target="_blank">Grotesken von Sabbioneta</a>«. Dieses Projekt war in verschiedener Hinsicht bemerkenswert und hat viele Bewunderer gefunden.</p>
<hr>
<p><a name="note">*</a> Das Kontaktformular war eine Zeitlang außer Betrieb, ohne daß dies dem Webmeister gemeldet wurde: das Programm dafür war veraltet. Jetzt ist die Seite erneuert und alle Mitteilungen  dürften sofort ankommen (ich habe sie mehrfach getestet). Sollten Sie wider Erwarten innerhalb von 24 Stunden keine Antwort von mir bekommen, schreiben Sie bitte eine Mail an studio@hirundo.eu. </p>
<hr>
<hr>
<p><a name="en"></a></p>
<h3>Latest News from the Hirundo Press</h3>
<p>Welcome to the Hirundo Press’s electronic news pages! The Hirundo Press began in 1998 with a collaboration with Robert Crawford, <a href="https://hirundo.eu/mappen/impossibility" rel="noopener noreferrer" target="_blank">Impossibility</a>, and has not looked back since then.</p>
<hr>
<h3>Fairs in England and the USA</h3>
<div id="attachment_2831" style="width: 221px" class="wp-caption alignright"><a href="https://fpba.com/opportunities/fpba-book-fairs/oxford-book-fair/" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-2831" src="https://hirundo.eu/wp-content/uploads/2024/09/PBFA-Oxford.jpg" alt="aktuell" title="Oxford Fine Press Fair (new window)" width="211" class="size-medium wp-image-2830"></a><p id="caption-attachment-2831" class="wp-caption-text">Oxford Fine Press Fair<br>
3–4 May 2025</p></div>
<p>The Hirundo Press showed again at the <a href="https://fpba.com/opportunities/fpba-book-fairs/oxford-book-fair/" rel="noopener noreferrer" target="_blank">Fine Press Fair in Oxford</a> on 3 and 4 May 2025 – and at the tenth CODEX Fair in Oakland, CA in February 2026.</p>
<h3>KING COAL (2023)</h3>
<p>As so often with me, a book takes time to mature. The research and planning that went into it, all the experimentation, meant that it took longer than expected. But in 2023 it saw the light of day. Appropriately, the topic is coal! An element, an object of desire, a social history (with its own idiom, just as in the world of printing and typesetting). Coal is of course now a »controversial« topic. What does that have to do with art? Some answers can be found here, and the image above is part of it. You can read more on the dedicated <a href="https://hirundo.eu/buchkunst/king-coal">► page</a> about the book.</p>
<p>It was an honour for me that this work, of which there are only ten copies, has been acquired by, among others, Stanford University and the British Library. In 2024 one copy was exhibited in a biennial Arts&amp;Crafts show in Hamburg and in 2025 it was shown in the annual exhibition of the Hamburg Artists Association (BBK).</p>
<h3>2020: Querschnitt durch die Schwarze Kunst</h3>
<p>This was a departure from my norm so far, the fruit of a project undertaken in 2020 in the Museum of Work in Hamburg, during the enforced isolation of the spring and summer. This is a celebration of the printing arts, called in German »die Schwarze Kunst« (the Black Art), a fine play on words, as the title derives partly from printing ink itself, but also from the threat posed by Gutenberg’s revolutionary invention in the 15th century, especially to the Church! The book can be viewed on <a href="https://hirundo.eu/buchkunst/schwarze-kunst">►this page</a>. A clothbound case for the special edition of 10 copies was crafted by Thomas Zwang in Hamburg in late 2020.</p>
<p>There was a small advertisement in the 2021/01 issue of <a href="https://www.cellopress.co.uk/page/printmaking-today" rel="noopener noreferrer" target="_blank">Printmaking Today</a> and in 2021 a long article on the Hirundo Press at 25 in <a href="https://fpba.com/parenthesis/issue/parenthesis-44/" rel="noopener noreferrer" target="_blank">Parenthesis</a>. Moreover, a short piece appeared in the <a href="https://www.bookarts.uwe.ac.uk/newsletters/" rel="noopener noreferrer" target="_blank">Book Arts Newsletter</a>, which showed two images also viewable on the book’s dedicated <a href="https://hirundo.eu/buchkunst/schwarze-kunst">► page</a>.</p>
<h3>Still available</h3>
<p>The books of the past few years can be seen on their own pages: the folio work <a href="https://hirundo.eu/mappen/johannistag">►Johannistag</a>, the poem <a href="https://hirundo.eu/de/buchkunst/stopping" title="Stopping By" target="_blank" rel="noopener noreferrer">►»Stopping By«</a> by <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Robert_Bringhurst" title="Robert Bringhurst" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Robert Bringhurst</a> (last few copies), and an essay on poetic inspiration, <a href="https://hirundo.eu/de/buchkunst/dichtung" title="Das Land der Dichtung" target="_blank" rel="noopener noreferrer">►»Das Land der Dichtung«</a> by <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Martin_Mosebach" title="Martin Mosebach" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Martin Mosebach</a>.</p>
<p>These and of course other books will be on show at the next fairs, as and when they happen. The entries under <a href="https://hirundo.eu/kalender">coming events</a> are kept as far as possible up to date.</p>
<p>Some people have enquired about ordering from this website. Since it does not have a shop function, most purchases are based on a message to me. I’ve now updated my <a href="https://hirundo.eu/kontakt" rel="noopener noreferrer" target="_blank">Contact page</a> with a bit more information for you.</p>

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		<title>Ilmenau</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Caroline Saltzwedel]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 28 Jul 2026 14:12:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Buchkunst]]></category>
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					<description><![CDATA[Ilmenau ist ein großes Gedicht von Goethe, eine Liebeserklärung an diese Stadt. 2026 erschien es als Künstlerbuch der Hirundo Press.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p></p><div id="attachment_3945" style="width: 310px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-3945" src="https://hirundo.eu/wp-content/uploads/2026/07/IMG_6308.jpg" alt="ilmenau-detail" width="300" class="size-medium wp-image-3945"><p id="caption-attachment-3945" class="wp-caption-text">Titelbild</p></div><br>
<a name="details"></a>
<h2>ILMENAU</h2>
<p>Das große Gedicht von Goethe, <em>Ilmenau</em>, wurde 1783 als Geburtstagsgeschenk für Carl August von Sachsen-Weimar-Eisenach geschrieben. Dazu ein wenig Geschichte:</p>
<h3>Goethe und Weimar</h3>
<p>1775 hatte der gerade volljährige Carl August Goethe nach Weimar berufen. Er war 18, Goethe 25 Jahre alt. Goethes Rolle war vielfältig: so agierte er bald nicht nur als Hofdichter, sondern auch als Theaterintendant und als Minister – darunter für Straßen- und Bergbau. Im privaten waren die beiden per Du, öffentlich blieb der Herzog natürlich Durchlaucht. Gleich 1776 fuhr Goethe mit Carl August zusammen nach Ilmenau, wo er sich in die Umgebung sofort verliebte. Im Laufe seines Lebens ist er immer wieder hingefahren; das ist zum Beispiel auf <a href="https://www.goethe-ilmenau.de/goethe-in-ilmenau/" target="_blank">dieser Website</a> bestens dokumentiert.</p>
<p>Das Gedicht ist Rückschau und Vorschau zugleich: Goethe inszeniert sich selbst und Carl August in einem Vergangenheitstraum, der Gedanken zum Werdegang von beiden ermöglicht, ohne dem hohen Angesprochenen zu nahe zu treten. Hier findet man durchaus kritische Anspielungen auf die wilde Jugend, aber auch die Hoffnung der Reife und der guten Regierung.</p>
<hr>
<p>Das Buch vereint die Techniken von Handsatz, Buchdruck, Holzschnitt und Radierung. Eine Fußleiste in Holzschnitt zeigt das Profil Thüringens, das im Thüringer Wald beginnt und über Ilmenau bis Weimar hinführt. So wird auch die Nähe, aber auch die Entfernung der Schlüsselorte ersichtlich. </p>
<p>Auf dem handgeschöpften Flachspapier von John Gerard war der Druck besonders knifflig. Aber die Frische des weißen Papiers bringt die begleitenden Bilder zum Leuchten. Zur Technik der Radierungen habe ich <a href="https://hirundo.eu/atelier/die-technik" target="_blank">diese Seite</a> eingerichtet.</p>
<hr>
<h3>Weitere Details</h3>
<div class="lightweight-accordion"><details name="faq"><summary class="lightweight-accordion-title"><h3>Details zum Buch</h3></summary><div class="lightweight-accordion-body"><p>Leinengebundenes Buch in Schuber, 20 x 33 cm. 32 Seiten. Papier: handgeschöpftes Flachsbütten von John Gerard und Pergamenata von Fedrigoni. Technik: Buchdruck, Holzschnitt, Radierung. Auflage von 12 numerierten und signierten Exemplaren, 2026. Druck von Caroline Saltzwedel, Einband von Anett Arnold. </p>
</div></details></div>
<div class="lightweight-accordion"><details name="faq"><summary class="lightweight-accordion-title"><h3>About this book</h3></summary><div class="lightweight-accordion-body"><p>Cloth-bound book in slipcase, 20 x 33 cm. 32 pages. Paper: handmade flax paper by John Gerard, Fedrigoni »Pergamenata«. Edition of 12 numbered and signed copies, 2026. Printed by Caroline Saltzwedel and bound by Anett Arnold.</p>
</div></details></div>
<div class="lightweight-accordion"><details name="faq"><summary class="lightweight-accordion-title"><h3>Rückblick 1825</h3></summary><div class="lightweight-accordion-body"><p>Kanzler Müller zum 50. Jubeltag von Carl August am 3. September 1825, als Goethe ihm gratulierte:</p>
<p>Das Zusammentreffen des Großherzogs mit Goethe war der Moment, der den Gefeierten sichtbar am meisten erschütterte. Mit beiden Händen hatte der Großherzog Goethes Hände ergriffen, der vor Rührung nicht zu Worte kommen konnte und endlich nur sagte: Bis zum letzten Hauch beisammen! Der Großherzog zeigte bald wieder Fassung, und ich hörte: Oh, achtzehn Jahre und Ilmenau!</p>
<p>(Goethes Gespräche, in: Goethe, Gedenkausgabe (Artemis-Ausgabe) ed. Ernst Beutler, Zürich und Stuttgart 1949, Bd. 23, S.397)</p>
</div></details></div>
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			</item>
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		<title>King Coal</title>
		<link>https://hirundo.eu/buchkunst/king-coal</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Caroline Saltzwedel]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 18 Feb 2024 14:19:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Buchkunst]]></category>
		<category><![CDATA[Bleisatz]]></category>
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					<description><![CDATA[KING COAL ist ein Künstlerbuch von Caroline Saltzwedel mit einer Chronik des Kohleabbaus von der Antike bis heute. – A chronology of coal from antiquity to the present day, in an unusual format.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a name="details"></a></p>
<h2>KING COAL</h2>
<p>»King Coal« ist ein Leporello-Werk, das die Geschichte des Steinkohleabbaus von der Antike bis heute zeigt. Hier habe ich mich vor allem auf die Länder bezogen, mit denen ich vertraut bin: Deutschland und England.</p>
<p>Die Chronik nimmt die Form eines schwarzen Flözes am Fuß des Werks, worauf besondere Ereignisse vermerkt sind. Sprüche auf Deutsch und Englisch oberhalb der Chronik weisen auf die Bedeutung der Bergwerkindustrie für Kultur und Gesellschaft hin, die sich immer noch bemerkbar macht. Dazu kommen zwei Lieder aus dieser Kultur, darunter das Steigerlied, das noch immer im Ruhrgebiet und im Erzgebirge Tradition hat.</p>
<p>Die Tradition spiegelt sich auch in der Papierwahl. Die Steinkohleindustrie gibt es in Deutschland seit 2018 nicht mehr. Ebenso die Papiere: das sind historische, handgeschöpfte Papiere aus Frankreich und Mexiko, die nicht mehr erhältlich sind. Beide Papiere wurden vor der Weiterverarbeitung schwarz eingefärbt und noch feucht für die Radierungen im Buch eingesetzt. Da die Technik sehr aufwendig und der Vorrat an diesen historischen Papieren begrenzt war, ist es eine sehr kleine Auflage geworden – von nur zehn Exemplaren. </p>
<hr>
<div class="lightweight-accordion"><details name="faq"><summary class="lightweight-accordion-title"><h3>Details zum Buch</h3></summary><div class="lightweight-accordion-body"><p>»King Coal« ist ein Leporello-Werk mit einem ausklappbaren hinteren Deckel. Die Techniken sind Radierung, Buchdruck (in Handsatz), Monotypie und Handschrift in Ausziehtusche am unteren Rand. Die individuelle Einfärbung der Papiere und der Monotypien bedeutet, daß jedes Exemplar der Auflage ein Unikat ist.</p>
<h4>Technische Details</h4>
<p>Leporello mit insgesamt 17 Seiten (Vorder- und Rückseite) und einem ausklappbaren Umschlag hinten. Edition von zehn Exemplaren, alle signiert und numeriert, 2023 vollendet. Format geschlossen: 18 x 33 cm. Innenseiten 16.5 x 33 cm.</p>
<p>Papier: Richard de Bas (um 1970, ca 270 g/qm) für die drei aneinandergehängten, gefalzten Innenblätter, and Sequeiros (Mexiko, 2000, ca 350 g/qm) für den Umschlag, vor dem Weiterverarbeiten mit schwarzer Farbe behandelt.</p>
<p>Satz und Druck von Caroline Saltzwedel auf einer Korrex-Andruckpresse im Museum der Arbeit, Hamburg. Die Radierungen druckte sie in der Hirundo-Werkstatt auf einer Radierpresse von Tofko, Klarup, Dänemark.</p>
<p>Das Werk wird in einer schwarzen leinengebundenen Mappe präsentiert, die vorne eine Einlage aus dem Umschlagkarton mit dem Titel KING COAL trägt. Die Mappe (19 x 34 cm) ist mit einer Monotypie in Silber auf schwarzem Papier gefüttert und mit einer magnetischen Schließe versehen.</p>
<h4>Quellen</h4>
<p>Eine Liste der zahlreichen Quellen meiner Recherche, sowohl englische als auch deutsche, ist dem Werk beigelegt.</p>
</div></details></div>
<div class="lightweight-accordion"><details name="faq"><summary class="lightweight-accordion-title"><h3>About this book</h3></summary><div class="lightweight-accordion-body"><p>»King Coal« is a book in concertina form showing a chronology of coalmining from antiquity to the present day. The emphasis is on coalmining in the two countries with which I am most closely connected, Germany and England.</p>
<p> At the base is a chronology in white on a thick black line – the coal seam – which continues on the back. Idioms in German and English deriving from coalmining culture are combined with songs from both countries; one of these is the traditional German miners’ song »Glückauf, der Steiger kommt«.</p>
<h4>Techniques used</h4>
<p>The concertina work is made with antique hand-made French paper (Richard de Bas) and a Mexican handmade cotton rag paper (Sequieros). Both were coloured with black dye before the printing phases,  to reflect the subject. Letterpress is used for the texts in the main body of the book. It is also seen in the graph near the end depicting the coalmining workforce in Germany from 1945 to 2020, which I set by hand in the same manner as in »<a href="https://hirundo.eu/buchkunst/schwarze-kunst">Querschnitt durch die Schwarze Kunst</a>«.The etchings, partly reminiscent of mining shafts and pit architecture, were printed while the dyed paper was still damp. For the case lining, I used monoprints in silver on black paper.</p>
<p>The titel varies depending on how the book is opened. One of the most important works consulted during my research was Johann Philipp Bünting’s »Sylva subterranea« (1693), in which he makes the case for coalmining in order to prevent deforestation. This aspect of coalmining’s history has long been forgotten. Hence one subtitle of the work is »The Forest under Ground«.</p>
<h4>Technical details</h4>
<p>This concertina work consists of 17 pages (front and back) when opened, plus a fold-out back cover. Edition of ten copies, numbered and signed, dated 2023. Closed format: 18 x 33 cm. Inner pages 16.5 x 33 cm.</p>
<p>Paper: Richard de Bas (around 1970, ca 270 gsm) for the three joined inner panels, and Sequeiros (Mexico, 2000, ca 350 gsm) for the cover, all dyed with fabric dye before proofing. This gives each copy of the edition an individual aspect. Techniqes used are etching, letterpress, monoprint and a handwritten chronology in India ink at the base of each page.</p>
<p>The work is presented in a case bound in black cloth with an inlay of the cover paper bearing the title KING COAL. The case (19 x 34 cm) is lined with a monoprint of silver on black paper, with a magnetic fastening.</p>
<h4>Sources</h4>
<p>KING COAL is accompanied by a more detailed chronology in English and German (as there was more than could be represented in this space) together with a list of the sources consulted.</p>
</div></details></div>
<div class="lightweight-accordion"><details name="faq"><summary class="lightweight-accordion-title"><h3>Grußkarte</h3></summary><div class="lightweight-accordion-body"><p>Das Steigerlied gibt es seit Jahrhunderten in verschiedenen Formen. Goethe hörte wahrscheinlich 1831 eine Fassung davon in Ilmenau, als ihm dort die Bergarbeiter zum 82. Geburtstag ein Ständchen brachten. Das Lied wurde 2023 in die Liste des UNESCO-Welterbes aufgenommen. Diese Ehrung geschah kurz vor einer Sonderausstellung (2023–2024) über Bergarbeiter im <a href="https://www.shmh.de/museum-der-arbeit/" rel="noopener noreferrer" target="_blank">Museum der Arbeit</a> in Hamburg. Die Grußkarte habe ich aus diesem Anlaß auf der Korrex-Andruckpresse gedruckt.</p>
</div></details></div>
<div class="lightweight-accordion"><details name="faq"><summary class="lightweight-accordion-title"><h3>Greetings card</h3></summary><div class="lightweight-accordion-body"><p>The mining song’s history dates back at least to the 18th century; Goethe probably heard a version of it in 1831, when he was given a birthday serenade by the miners in Ilmenau. It was added in 2023 to the list of UNESCO world culture. The honour happened to coincide with a special exhibition on mining in the Museum of Work in Hamburg. To mark this, I printed a greetings card on the Korrex proofing press showing a mining lamp of around 1933.</p>
</div></details></div>
<div class="lightweight-accordion"><details name="faq"><summary class="lightweight-accordion-title"><h3>Preise | Prices</h3></summary><div class="lightweight-accordion-body"><p>Jedes der zehn Exemplare ist papier- und technikbedingt unikal. Bei Interesse bitte schreiben Sie uns. | Each of the ten copies is in various ways unique, due to the treatment of the paper and the monoprint elements. Please contact us about prices.</p>
</div></details></div>
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		<title>Querschnitt durch die Schwarze Kunst</title>
		<link>https://hirundo.eu/buchkunst/schwarze-kunst</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Caroline Saltzwedel]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 15 Nov 2020 20:39:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Buchkunst]]></category>
		<category><![CDATA[Bleisatz]]></category>
		<category><![CDATA[Book art]]></category>
		<category><![CDATA[Buchdruck]]></category>
		<category><![CDATA[Hamburg]]></category>
		<category><![CDATA[Künstlerbuch]]></category>
		<category><![CDATA[Metal type]]></category>
		<category><![CDATA[Museum der Arbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Pressendruck]]></category>
		<category><![CDATA[Schwarze Kunst]]></category>
		<category><![CDATA[Typografik]]></category>
		<category><![CDATA[Typographics]]></category>
		<category><![CDATA[Typographie]]></category>
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					<description><![CDATA[Eine Tour durch die graphische Werkstatt des Museums der Arbeit in Hamburg, alles in Handsatz!]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a name="details"></a></p>
<h2>Die Schwarze Kunst</h2>
<p>Was ist die Schwarze Kunst? Sie hat in diesem Fall nichts mit dunklen Mächten zu tun, denn das Schwarze bezieht sich auf die Druckerfarbe; sie kann aber manchmal durchaus wie Hexerei erscheinen. Dieses Buch ist ein Dokument eines besonderen Kunsthandwerks und der Werkstatt, wo viele von meinen Büchern entstanden sind. Dazu ein wenig Geschichte:</p>
<h3>Die Schwarze Kunst und das Museum der Arbeit</h3>
<p>Anfang der 1980er Jahre befand sich die Graphische Industrie in vollem Umbruch. Hamburg, die Pressestadt, stellte schon radikal um. Die Setzereien wurden entleert, die Heidelberger Pressen massenweise stillgelegt. Eine ganze berufliche Gruppe mußte sich der aufkommenden digitalen Welt anpassen. So verwundert es nicht, daß der zentrale Aspekt des neuen <a href="https://shmh.de/de/museum-der-arbeit" rel="noopener noreferrer" target="_blank">►Museums der Arbeit</a>, das in dieser Zeit geplant wurde, das Buch- und Druckwesen war.</p>
<hr>
<p>1997 wurde das Museum der Arbeit nach einigen Widerständen in Hamburg-Barmbek eröffnet: mit einer voll funktionsfähigen Druckerei, einer Maschinensetzerei, einer Handsetzerei und etlichen Handpressen. Und mit engagierten Druckern und Setzern, die inzwischen in Rente gegangen waren und jetzt ehrenamtlich hier weitermachten. Sie hielten die Maschinen wach und gepflegt, planten Projekte und gaben ihr Wissen in Kursen und Offenen Werkstätten an die Jüngeren weiter. (Zum Beispiel Erich Hirsch an der Monotype-Setzmaschine, siehe Video rechts!)</p>
<p>Daran erkannte man sofort: Diese Leute haben ihre Arbeit geliebt. Sie sind ein Beweis dafür, daß sich Kunst und Handwerk glücklich vereinen können. In wie vielen anderen Berufen ist das so? Überall, wo Handwerk und Kunst zusammenkommen, entsteht eine Symbiose, die man nicht nur erahnen, sondern auch sehen, riechen und fühlen kann. Das war auch die Botschaft von Walter Gropius in seinem Bauhaus-Manifest von 1919.</p>
<h3>Und heute?</h3>
<p>Die Setzer und Drucker im Museum der Arbeit sind im Lauf der Zeit nicht weniger, sondern zahlreicher geworden. Fünfundzwanzig Jahre nach der Eröffnung bleibt der Bereich Satz und Druck das pochende Herz des Museums. Viele sind nachgekommen, die noch den Geruch von Farbe bei Christians΄ Druckerei in der Nase, jedoch keine formale Ausbildung haben; diese sind quasi durch die Seitentür in die Setzerei geschlichen und haben ein schon totgesagtes Gewerbe für sich entdeckt.</p>
<p>Zu diesen zähle auch ich, da ich 1998 bei Karl-Heinz Plewa in die Lehre ging. Ein Höhepunkt kam 1999, als Stefan Bartkowiak die erste Messe <strong>BuchDruckKunst</strong> gestaltete, wo Pressendrucke und Künstlerbücher in der ehemaligen Gummifabrik eine überaus passende Kulisse fanden. Die Messe gibt es weiterhin, jetzt unter der leidenschaftlichen Direktion von Klaus Raasch; die <strong><a href="https://buchdruckkunst.com" rel="noopener noreferrer" target="_blank">nächste</a></strong> ist schon in Planung.</p>
<p>Die Arbeit geht weiter. Einige Drucker und Setzer sind seit den Anfängen dabei. Andere haben einen im besten Sinne bleibenden Eindruck hinterlassen. 2019 wurden die traditionellen Drucktechniken zum Weltkulturerbe der UNESCO erklärt; dieses schöne Ereignis ist Anlaß gewesen, am 15. März 2019 einen ersten <strong>Tag der Druckkunst</strong> auszurufen. Die Schwarze Kunst lebt!</p>
<hr>
<h3>Technisches | Details</h3>
<div class="lightweight-accordion"><details name="Q"><summary class="lightweight-accordion-title"><span>Details zum Buch</span></summary><div class="lightweight-accordion-body"><p>Das Buch »Querschnitt durch die Schwarze Kunst« ist ein technisches Novum für die Hirundo Press. Format: 32 Seiten, 14,5 x 22 cm. Satz aus der Monotype-Gill im Museum der Arbeit, Hamburg, von Erich Hirsch. Druck ebenfalls im Museum der Arbeit von Walter Fischer auf 80g/m² papierkaschierter Folie (Enduro Ice) in einer Auflage von 120 arabisch und 10 römisch numerierten Exemplaren.</p>
<p>Die Graphiken im Buch und auf dem Umschlag hat Caroline Saltzwedel in Messinglinien und Schriftmaterial von Hand gesetzt. Die Vorzugsausgabe von 10 römisch numerierten Exemplaren hat ein Längsformat (15 x 46 cm) und wird in einer grauen Leinenmappe mit Blindprägung geliefert. Der Buchbinder ist Thomas Zwang. Alle Exemplare sind numeriert und von der Künstlerin signiert.</p>
</div></details></div>
<div class="lightweight-accordion"><details name="Q"><summary class="lightweight-accordion-title"><span>About this book</span></summary><div class="lightweight-accordion-body"><p>»Querschnitt durch die Schwarze Kunst« could be rendered as <em>Panorama of a Printing Office</em>. (Paul Nash’s suggestion, which I really like, is »A slice of the black art«.) I have translated the typesetting and printing rooms of Hamburg’s Museum of Work into Bauhaus-inspired graphics set by hand in metal type during the months of lockdown. Translucent paper sheets lead the eye through the workshop, showing the very machines used in the production of this book.</p>
<h3>More details</h3>
<p>A text in German on the background to this project is printed in the inside front cover, while the back cover contains the Bauhaus Manifesto by Walter Gropius, where art and craft are given equal status in a vision of ideal symbiosis. (An English translation can be provided!) </p>
<p>This is a departure from my style hitherto and is a tribute to traditional letterpress, which I have been practising for over 20 years. It’s also a tribute to the museum. Some volunteers here grew up in the printing industry, but as they get older the need is to pass on the flame.</p>
<p>Format: 32 pages, 14.5 x 22 cm. Text set in  Monotype Gill by Erich Hirsch. Pressman: Walter Fischer. 80gsm paper (Enduro Ice); 120 numbered and signed copies.</p>
<p>All typographics by Caroline Saltzwedel in metal type. Ten special copies in double-width format, including several extra prints, presented in a blind-embossed grey linen case, bound by Thomas Zwang in Hamburg.</p>
</div></details></div>
<div class="lightweight-accordion"><details name="Q"><summary class="lightweight-accordion-title"><span>Preise | Prices</span></summary><div class="lightweight-accordion-body"><p>Normalausgabe | Standard edition (120 copies): €110 /£90 /$140.</p>
<p>Vorzugsausgabe  | Special edition (10 copies): €1200 / £900 / $1400</p>
</div></details></div>
<p><a href="#top">▲ Oben / Top </a></p>
<div id="attachment_3051" style="width: 710px" class="wp-caption alignright"><a href="https://hirundo.eu/wp-content/uploads/2020/11/Hirundo-ad-PT-qp-scaled-e1605510410430.jpg" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><img fetchpriority="high" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-3051" src="https://hirundo.eu/wp-content/uploads/2020/11/Hirundo-ad-PT-qp-1200x417.jpg" alt="Advertisement in English" width="700" height="243" class="size-large wp-image-3051"><p id="caption-attachment-3051" class="wp-caption-text">Advertisement in Printmaking Today 1/21</p></a></div>
<p><a href="#top">▲ Oben / Top </a></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Lebenschronik von Johann Diederich Gries</title>
		<link>https://hirundo.eu/studien/gries</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Caroline Saltzwedel]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 05 Sep 2024 10:35:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Studien]]></category>
		<category><![CDATA[Ariosto]]></category>
		<category><![CDATA[Calderón]]></category>
		<category><![CDATA[Chronik]]></category>
		<category><![CDATA[Chronology]]></category>
		<category><![CDATA[Goethe]]></category>
		<category><![CDATA[Gries]]></category>
		<category><![CDATA[Hamburg]]></category>
		<category><![CDATA[Jena]]></category>
		<category><![CDATA[Johannes Saltzwedel]]></category>
		<category><![CDATA[Saltzwedel]]></category>
		<category><![CDATA[Studie]]></category>
		<category><![CDATA[Tasso]]></category>
		<category><![CDATA[Übersetzung]]></category>
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					<description><![CDATA[Eine Lebenschronik des Übersetzers Johann Diederich Gries (1775–1842), der Tasso, Ariost, Calderón und andere kongenial in die Sprache der Goethezeit brachte.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3>Der Übersetzer Johann Diederich Gries</h3>
<p>Einzelheiten zum Buch <a href="#det">▼ unten</a></p>
<div id="attachment_2831" style="width: 221px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-2831" src="https://hirundo.eu/wp-content/uploads/2024/02/Gries-cover.jpg" alt="Gries-vorne" width="211" class="size-medium wp-image-2830"><p id="caption-attachment-2831" class="wp-caption-text">J. D. Gries Cover</p></div>
<p><b>Anfang 2025 erschien in der Hirundo Press eine Lebenschronik des Übersetzers Johann Diederich Gries (1775–1842),</b> der Tasso, Ariost, Calderón und andere kongenial in die Sprache der Goethezeit brachte – und dessen 250. Geburtstag am 7. Februar war.</p>
<p>Hier verbindet der Autor Johannes Saltzwedel Gries’ Heimatstadt Hamburg mit dem Jena der Goethezeit, welche auch mir – wie viele bestimmt schon gemerkt haben – sehr am Herzen liegt. Nicht nur Goethe, auch Schiller, Hegel, der Divan-Verleger Frommann, der Feuilletonist Böttiger kennen die Hauptfigur dieses neuen Buches gut. Nur der Mann selbst dürfte recht wenigen bekannt sein. Es handelt sich dabei um eine wahre Entdeckung.</p>
<h3>Dazu der Rückentext des Buches:</h3>
<p><i>Alle Geistesgrößen seiner Zeit hat er gekannt: Wieland und Herder, Fichte und Hegel, Novalis, Tieck und Eichendorff. Auch Caroline Schelling, Rahel Varnhagen oder Madame de Staël. Schiller beriet ihn, für Goethe las er gar Korrektur. Aber wer kennt ihn selbst, den kleinen, gewitzten Hamburger Johann Diederich Gries? Zum 250. Geburtstag des bahnbrechenden Übersetzers wird hier sein Leben quellentreu dokumentiert: ein Mosaik voll überraschender Bezüge, das Deutschlands Kulturgeschichte zwischen Klassik und Biedermeier neu erschließt.</i></p>
<p>Am 250. Geburtstag, dem <strong>7. Februar 2025</strong>, hielt Johannes Saltzwedel einen Festvortrag in der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg, wo auch der Nachlaß von Gries liegt. An diesem Abend waren sogar einige Beispiele von Griesens zierlicher Handschrift zu sehen.</p>
<hr>
<p><a name="det"></a></p>
<h3>Technisches | Details</h3>
<div class="lightweight-accordion"><details name="Gries"><summary class="lightweight-accordion-title"><span>Details zum Buch</span></summary><div class="lightweight-accordion-body"><p>»Der Übersetzer Johann Diederich Gries« ist das erste Buch des Verlags, das nicht im Bleisatz gedruckt wird.</p>
<p>Der Band hat 244 Seiten. Er ist fadengeheftet, fest gebunden und natürlich mit einem Personenregister versehen. Das Format ist 15 x 25 cm.</p>
<p>Satz von Johannes Saltzwedel, Druck im Digitalverfahren auf Munken Pure von der Verlagsdruckerei Schmidt in Neustadt an der Aisch.</p>
<p>250 numerierte Exemplare sind gedruckt worden, von denen 200 in den Handel gekommen sind (ISBN 978–3‑9807172–8‑1); Erscheinungsdatum war der 15. Januar 2025. Seit dem 1. Januar 2025 gilt der reguläre Preis von 25 Euro zzgl. Porto. Angesichts des schönen Papiers und der Gestaltung ist das fast ein Spottpreis… um vom Inhalt ganz zu schweigen!</p>
</div></details></div>
<div class="lightweight-accordion"><details name="Gries"><summary class="lightweight-accordion-title"><span>Autor</span></summary><div class="lightweight-accordion-body"><p>Der Germanist und Geisteswissenschaftler Dr. Johannes Saltzwedel hat zum vergangenen Jahr <a href="https://zuklampen.de/buecher/sachbuch/philosophie/bk/1264-werthers-welt.html" rel="noopener noreferrer" target="_blank">Werthers Welt</a>, eine Chronik des Werther-Jahres 1774 im <a href="https://zuklampen.de/buecher/sachbuch/philosophie.html?start=0" rel="noopener noreferrer" target="_blank">Zu Klampen</a>-Verlag veröffentlicht. Das Buch hat schon großen Beifall gefunden.</p>
</div></details></div>
<div class="lightweight-accordion"><details name="Gries"><summary class="lightweight-accordion-title"><span>Leseprobe</span></summary><div class="lightweight-accordion-body"><p>Eine Leseprobe können Sie <a href="https://hirundo.eu/wp-content/uploads/2024/09/Gries-Leseprobe.pdf" rel="noopener noreferrer" target="_blank">► hier</a> herunterladen.</p>
</div></details></div>
<div class="lightweight-accordion"><details name="Gries"><summary class="lightweight-accordion-title"><span>Leser-Echo</span></summary><div class="lightweight-accordion-body"><p>Vor kurzem las ich Ihre prächtig gestaltete Lebenschronik des Übersetzers Johann Diederich Gries und fühlte mich sowohl glänzend unterhalten als auch um viele neue Erkenntnisse, Zitate und Überraschungen bereichert. Gerade der nüchternen, großenteils auf Briefen basierenden, fast tagebuchartigen Aneinanderreihung von Einträgen gelingt es, einem diesen verdienstreichen Übersetzer in seinem Beziehungsumfeld nahezubringen.<br>
–– Gerd Meyer, Marburg (Brief an den Autor, Juli 2025)</p>
<hr>
<p>Das Besprechungsorgan IFB nennt den Band «überaus anerkennenswert», «eine große Fundgrube an Material» und «weit mehr als eine wohl überfällige Würdigung dieser markanten Persönlichkeit», er sei «facetten- und ertragreich und … voller Bezüge zu herausragenden Persönlichkeiten der klassisch-romantischen Epoche» (April 2025)</p>
</div></details></div>
<div class="lightweight-accordion"><details name="Gries"><summary class="lightweight-accordion-title"><span>Preise</span></summary><div class="lightweight-accordion-body"><p>25 Euro plus Porto (Nettopreis).</p>
</div></details></div>
<div class="lightweight-accordion"><details name="Gries"><summary class="lightweight-accordion-title"><span>Hinweis für den Buchhandel</span></summary><div class="lightweight-accordion-body"><p>Bitte besuchen Sie <a href="https://hirundo.eu/kontakt/haendler" rel="noopener noreferrer" target="_blank">diese Seite</a>.</p>
</div></details></div>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Grotesken von Sabbioneta</title>
		<link>https://hirundo.eu/buchkunst/grotesken</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Caroline Saltzwedel]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 24 May 2018 11:10:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Buchkunst]]></category>
		<category><![CDATA[Book art]]></category>
		<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Grotesken]]></category>
		<category><![CDATA[Holzschnitt]]></category>
		<category><![CDATA[Poetry]]></category>
		<category><![CDATA[Pressendruck]]></category>
		<category><![CDATA[Sabbioneta]]></category>
		<category><![CDATA[Tobias Roth]]></category>
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					<description><![CDATA[Sabbioneta, die legendäre Idealstadt der Renaissance, wird in Tobias Roths Gedicht durch die "Grotesken" präsent...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2>Tobias Roth: Grotesken von Sabbioneta</h2>
<p><em>Grotesken von Sabbioneta</em> (2018), der Erstdruck eines Langgedichts von Tobias Roth, ist der dritte Druck der »kleinen Reihe« der Hirundo Press.</p>
<p>Das Buch, im selben Format wie <a href="https://hirundo.eu/buchkunst/dichtung">Das Land der Dichtung</a> von Martin Mosebach (2012) und <a href="https://hirundo.eu/buchkunst/fire">Fire</a> von Robert Crawford (2017), erschien am  24. Juni 2018 in Hamburg. Im Lauf des Jahres wurde an mehreren Orten weitere Lesungen gebracht.</p>
<h3>Eine Idealstadt von gestern und heute</h3>
<p>Sabbioneta, die legendäre Idealstadt der Renaissance, wird in diesem Gedicht durch die »Grotesken« präsent: die Phantasiefresken, welche Räume und Gänge der Paläste zieren. Der Bauherr, ein Sproß der mantuanischen Herrscherfamilie Gonzaga, hat ein Mantua in klein entworfen.</p>
<p> Innen als Paradiesgarten der Sinnen gestaltet, ist diese Stadt eine asymmetrische, von außen uneinnehmbare Sternfestung. Und das schon 1480, fast ein Jahrhundert vor den großen Bauprojekten des als Schöpfer dieser Festungsart berühmten Generals Vauban.</p>
<h3>So geht das Gedicht los…</h3>
<p>Vespasiano Gonzaga Colonna<br>
Gewährt von seinen grotesken Zimmern aus<br>
Freiheit für sein Dorf, den Stadtstaat, …</p>
<p>Gleich am Anfang merkt der Leser die zarte Verschmelzung von Vergangenheit und Gegenwart.</p>
<p> Man spürt die mythische Kraft dieser kleinen Stadt, die alles besitzt, was zur abendländischen Kultur gehört: Die prächtige Kirche, den herzoglichen Palast, und ein Theater – das erste überdachte, zweckgebaute Theater Europas. Außerdem hat Sabbioneta noch heute eine Synagoge. Die von Anfang an eingeschlossene jüdische Gemeinde genießt Autonomie und wird sogar mit dem Bau einer Druckerei beauftragt. Somit steht Sabbioneta an der Vorfront der modernen Technik!</p>
<p>Die Stadt gibt es noch. Beide Mitwirkende haben sie besucht. Man findet sie fast im Originalzustand, da sie nie zu strategischer Wichtigkeit gelangte und deswegen bis vor kurzem im Vergessenen blieb. Der Dichter Tobias Roth hat ihr in diesem Gedicht ein begeistertes und berührendes Denkmal gesetzt.</p>
<h3>Das Buch nimmt Form an</h3>
<p>Was könnte also näherliegen, als das Buch ganz nach der Methode Gutenbergs herzustellen? Und zwar im Museum der Arbeit in Hamburg, wo die Schrift auf der Monotype-Gießmaschine entstand. Alles wurde dort auf der Heidelberger Presse gedruckt.</p>
<p><a name="details"></a></p>
<p>Mehr Details erfahren Sie hier unten.</p>
<hr>
<h3>Technisches</h3>
<div class="lightweight-accordion"><details name="GvS"><summary class="lightweight-accordion-title"><h3>Details zum Buch</h3></summary><div class="lightweight-accordion-body"><p>Das Gedicht »Grotesken von Sabbioneta« wird hier zum ersten Mal veröffentlicht und bildet den dritten Druck der Kleinen Reihe der Hirundo Press.</p>
<p>Format: 32 plus vier ausklappbare Seiten, 27,5 x 19 cm. Satz aus der Monotype-Baskerville im Museum der Arbeit, Hamburg, von Erich Hirsch. Druck ebenfalls im Museum der Arbeit von Lothar Schumann und Stefan von Hörsten auf 125g/m² Zerkall-Bütten in einer Auflage von 120 arabisch und 10 römisch numerierten Exemplaren.<br>
Die Holzschnitte im Buch und auf dem Umschlag gestaltete Caroline Saltzwedel. Die Vorzugsausgabe von 10 Exemplaren hat <a href="http://www.buchbinderei-hartmann.de" rel="noopener noreferrer" target="_blank">► Anett Arnold</a>, Hamburg, in Ganzleder mit Blindprägung und Schuber gestaltet. Alle Exemplare sind numeriert und vom Autor und der Künstlerin signiert.</p>
</div></details></div>
<div class="lightweight-accordion"><details name="GvS"><summary class="lightweight-accordion-title"><h3>About this book</h3></summary><div class="lightweight-accordion-body"><p>Tobias Roth’s long poem, whose title could be translated »The Sabbioneta Grotesques«, explores the myth of an ideal Renaissance city built as a miniature Mantua in the 16th century. The city can still be visited, as it never attained strategic importance and thus remained perfectly preserved.</p>
<p>The format is 32 pages plus four foldouts, 27.5 x 19 cm. It was set in Monotype Baskerville, proofread, laid out and printed in the Museum of Work in Hamburg. The poem is accompanied by numerous colour woodcuts by Caroline Saltzwedel. This book forms the third number of the Little Series in the imprint of the Hirundo Press.</p>
</div></details></div>
<div class="lightweight-accordion"><details name="GvS"><summary class="lightweight-accordion-title"><h3>Preise | Prices</h3></summary><div class="lightweight-accordion-body"><p>Normalexemplar / Main edition: €90 / £75 / $110</p>
<p>Vorzugsausgabe, Ganzleder in Schuber / Special leather-bound edition in slipcase: €800 / £700 / $940</p>
</div></details></div><br>
<a href="#top">▲ Oben / Top </a>
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			</item>
		<item>
		<title>Fire</title>
		<link>https://hirundo.eu/buchkunst/fire</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Caroline Saltzwedel]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 24 Jan 2017 21:21:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Buchkunst]]></category>
		<category><![CDATA[Mappen]]></category>
		<category><![CDATA[Bleisatz]]></category>
		<category><![CDATA[Book art]]></category>
		<category><![CDATA[Etchings]]></category>
		<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Metal type]]></category>
		<category><![CDATA[Museum der Arbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Poetry]]></category>
		<category><![CDATA[Pressendruck]]></category>
		<category><![CDATA[Radierungen]]></category>
		<category><![CDATA[Robert Crawford]]></category>
		<category><![CDATA[Schwarze Kunst]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://hirundo.eu/?p=2376</guid>

					<description><![CDATA[FIRE is an artist's book by Caroline Saltzwedel with poems of elemental energy by Robert Crawford,  published in January 2017.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[	
		
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<h3>PARSI</h3>
<p>Just hold out your arms<br>
To the sun. Stand. Feel your wrists<br>
Pulsing with worship.</p>
<h3>PARSI</h3>
<p>Streck aus die Arme<br>
Zur Sonne. Steh. Spür den Puls<br>
Vor Lobpreis schlagen.</p>
<p><em>Robert Crawford, übertragen von Caroline Saltzwedel</em></p>
<p><a href="#details">▼ Details</a></p>
<hr>
<h3>FIRE: über das Werk</h3>
<p>FIRE, ein Zyklus neuer Gedichte des schottischen Lyrikers und Biographen Robert Crawford, ist fertig! Das neue Künstlerbuch, ein Leporello in zehn numerierten Exemplaren, und der zweisprachige Pressendruck, in einer Auflage von 120, sind beide im Januar 2017 erschienen. Zuerst gab es eine Buchvorstellung im Münchner Lyrik Kabinett, dann in der Hamburger Staatsbibliothek und am Ort der Herstellung, im <a href="http://www.museum-der-arbeit.de/de/home">Museum der Arbeit</a>, wo bis Ende Februar eine Ausstellung zu sehen ist.</p>
<p>Die Gedichte erinnern an den antiken Kult der Zoroastrier und an die magische Anziehungskraft und Schöpfungskraft der Sonne.</p>
<p> Die Exemplare des kleinen zweisprachigen Buchs kommen schon gut an. Bitte lassen Sie mich über das <a href="https://hirundo.eu/kontakt">Kontakt-Link</a> wissen, ob Sie ein Exemplar bestellen möchten.</p>
<p>Im <a href="https://hirundo.eu/kalender">Kalender</a> finden Sie weitere Details zur Ausstellung.</p>
<hr>
<h3>FIRE: info in English</h3>
<p>FIRE, a new cycle of poems by the Scottish poet and biographer Robert Crawford, is at last complete! It comprises a large artist’s book in the form of a leporello (ten numbered copies) and a letterpress edition which is also bilingual (edition of 120). In January 2017 it appeared in its finished form, and was presented first in the Lyrik Kabinett in Munich and then in Hamburg, both in the University Library and in the place of its inception, the <a href="http://www.museum-der-arbeit.de/de/home">Museum of Work</a>.</p>
<p>The poems evoke the ancient Zoroastrian cult of Fire and the sun, and recall the creative force of this too often fearsome element.</p>
<p>The bilingual version of the book has already found enthusiastic takers. So indeed has the leporello, which is being kept to a very small edition, not least because of the time it takes to print. Please <a href="https://hirundo.eu/kontakt">let me know</a> if you would like to order one. I would of course be delighted to send it to you.</p>
<p><a name="details"></a>  </p>
<div class="lightweight-accordion"><details name="fire"><summary class="lightweight-accordion-title"><span>Details zum Werk</span></summary><div class="lightweight-accordion-body"><h3>Leporello</h3>
<p>Auflage von zehn (10) numerierten und signierten Leporelli mit sechs großen Farbradierungen in Simultanfarbdruck. Beigelegt sind zwei große Hefte mit dem handgesetzten Text in Buchdruck auf halbtransparentem Papier von Fedrigoni.</p>
<p>Das Papier für die Radierungen ist Rives-Bütten »Moulin du Gué« 270 g/qm.</p>
<p>Satz: Monotype Van Dijck 16 und 14 pt, im Museum der Arbeit teils von Hand gesetzt.</p>
<p>Das Leporello wurde von Anett Arnold mit einem Deckel aus hauchdünnem Schieferfurnier, eingefaßt in rotem Leder und mit einer mehrfarbigen Folienprägung gefertigt. Das Leporello wird in einer Mappe aus grauem Karton mit Folienprägung präsentiert.</p>
<p> Format: 54 x 33 cm (ausgezogen: über drei Meter). Colophon: Hirundo Press, 2017.</p>
<h3>Fire / Feuer</h3>
<p>Das zweisprachige Werk umfaßt 44 Seiten, hat hinten und vorne eine Radierung in Simultanfarbdruck und mißt 27 x 19 cm. Der Umschlag ist ein Holzschnitt in verlorener Form. Der Satz für den zweisprachigen Band ist aus der 12 pt Monotype Baskerville im Museum der Arbeit gegossen. Die Auflage von 120 Exemplaren ist numeriert und von Autor und Künstlerin signiert.</p>
</div></details></div>
<div class="lightweight-accordion"><details name="fire"><summary class="lightweight-accordion-title"><span>About this work</span></summary><div class="lightweight-accordion-body"><h3>Leporello</h3>
<p>Edition of ten numbered and signed copies, each containing six large etchings in simultaneous colour printing. Opened out the work is over 3 metres long.</p>
<p>The paper for the etchings is 270 gsm Rives Moulin du Gué, the paper for the enclosed poems is 90 gsm Pergamenata by Fedrigoni.</p>
<p>Type: Monotype Van Dijck 16 and 14 pt, partly set by hand.</p>
<p>The leporello cover is bound by Anett Arnold using wafer-thin slate verneer and edged in red kidskin, with multicoloured embossing on the front and silver-grey on the back. The leporello is presented in a cover of fine grey card with transparent embossing.</p>
<p> Format: 54 x 33 cm. Colophon: Hirundo Press, 2017.</p>
<h3>Bilingual edition</h3>
<p>The bilingual letterpress edition has 44 pages and includes two etchings in simultaneous printing at back and front, plus a red cover bearing a reduction woodcut. The type is 12 pt Monotype Baskerville cast in the Museum of Work in Hamburg.</p>
<p> Format: 27 x 19 cm. Colophon: Hirundo Press, 2017. The edition of 120 copies is numbered and signed by both author and artist.</p>
</div></details></div>
<div class="lightweight-accordion"><details name="fire"><summary class="lightweight-accordion-title"><span>Preise | Prices</span></summary><div class="lightweight-accordion-body"><p>Bilingual letterpress edition / Zweisprachige Ausgabe: €140 / £ 120 / $160. </p>
<p>Leporello: Preis auf Anfrage / please ask</p>
</div></details></div>
<p><span id="more-2376"></span>
</p>
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		<title>Johannistag</title>
		<link>https://hirundo.eu/mappen/johannistag</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Caroline Saltzwedel]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 Jan 2015 14:17:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Mappen]]></category>
		<category><![CDATA[Buchkunst]]></category>
		<category><![CDATA[Etchings]]></category>
		<category><![CDATA[Johannistag]]></category>
		<category><![CDATA[Künstlerbuch]]></category>
		<category><![CDATA[Mappenwerk]]></category>
		<category><![CDATA[Meistersinger]]></category>
		<category><![CDATA[Radierungen]]></category>
		<category><![CDATA[Shakespeare]]></category>
		<category><![CDATA[Tiefdruck]]></category>
		<category><![CDATA[Wagner]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://hirundo.eu/?p=2101</guid>

					<description><![CDATA[Die Meistersinger von Nürnberg als Sommernachtstraum: Das ist das Thema des Mappenwerks <em>Johannistag</em>...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a name="details"></a></p>
<h2>Johannistag</h2>
<h3>Wagners <em>Meistersinger von Nürnberg</em> als Sommernachtstraum…</h3>
<p>…Das ist das Thema von <em>Johannistag</em>, das nach fast vier Jahren der Arbeit Ende 2014 mit der letzten Radierung der Auflage endlich fertig geworden ist.</p>
<p>Die vielen Parallelen zwischen den Werken sind mir irgendwann aufgefallen; in beiden verschwimmen die Grenzen zwischen Traum und Wahn und lassen diese zu Kunst verschmelzen. Die Handwerker spielen auf und machen großes Theater. Und die Nacht, in der sie das tun, bringt ein scheinbar heilloses Durcheinander. Aber am Schluß wird der Zauber gelöst, der Traum gedeutet und die Liebenden vereint.</p>
<p>Die Texte sind aus den <em>Meistersingern</em> und aus Shakespeares <em>Sommernachtstraum</em> im Original und in der Übersetzung von A. W. von Schlegel auf halbtransparentem Japanpapier gedruckt, sodaß die verschiedenen Ebenen durchscheinen.</p>
<p>Das Ergebnis ist ein Mappenwerk mit insgesamt 12 Farbradierungen in einer Auflage von 25, in einer nachtblauen Kassette von <a href="http://www.buchbinderei-hartmann.de/" title="Anett Arnold (neues Fenster)" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Anett Arnold</a> in Hamburg. Mehr Details finden Sie unten.</p>
<hr>
<h3>Wagner’s <em>Meistersinger</em> as a Midsummer Night’s Dream…</h3>
<p>…that is the theme of this folio work, <em>Johannistag</em>. It is a work that has taken about four years to come to fruition, and the last etching of the edition was printed on the last day of 2014.</p>
<p>Wagner’s opera <em>Die Meistersinger von Nürnberg</em> has fascinated me for a long time. Somewhere along the way I realised there were many parallels to be found between this work and Shakespeare’s <em>Midsummer Night’s Dream</em>. <em>Johannistag</em> is a fusion of dream and midsummer madness, in which the craftsmen – or the rustics – present the theatrical backdrop to a magical transformation from dream to art.</p>
<p>The choice of texts reflects this; extracts from Wagner’s <em>Meistersinger</em> and from Shakespeare’s <em>A Midsummer Night’s Dream</em> (in the original and in Schlegel’s translation) are printed on semi-transparent Japanese paper so that the different layers can be seen simultaneously.</p>
<p>The result is a folio work in an edition of 25 copies, encased in a midnight-blue box by <a href="http://www.buchbinderei-hartmann.de/" title="Anett Arnold (new window)" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Anett Arnold</a> in Hamburg. More details can be found below.</p>
<hr>
<h3>Details</h3>
<div class="lightweight-accordion"><details name="Joh"><summary class="lightweight-accordion-title"><span>Zum Werk</span></summary><div class="lightweight-accordion-body"><p>Auflage von 25 Kassetten mit jeweils drei Innenmappen und insgesamt zwölf Farbradierungen in Simultandruck. Jede Mappe ist eine Art chemise mit einem handgesetzten Text in Buchdruck, der auf Japanpapier gedruckt ist und halbtransparent wie eine geträumte Partitur wirkt.</p>
<h4>Papier und Druck</h4>
<p>Das Papier für die Radierungen, die geprägte Intarsie der Kassette und die Innenmappen ist Rives-Bütten »Moulin du Gué« 270 g/qm, das Japanpapier handgeschöpftes Kozo, 34 g/qm.</p>
<p>Satz: Monotype Gill 12 pt, im Museum der Arbeit gegossen, und Unger Fraktur 2 cic und 3 cic, Handsatz. Die Unger-Schrift und die Matritzen der Gill entstammen der berühmten Druckerei J.J. Augustin in Glückstadt.</p>
<h4>Einband</h4>
<p>Die Kassette wurde von Anett Arnold in nachtblauer Seide und Kalbsleder mit einer blindgeprägten Intarsie aus dem Rives-Bütten gefertigt.</p>
<p> Format: 30,7 x 40,7 cm. Impressum: Hirundo Press, 2014.</p>
</div></details></div>
<div class="lightweight-accordion"><details name="Joh"><summary class="lightweight-accordion-title"><span>About this work</span></summary><div class="lightweight-accordion-body"><p>Edition of 25 boxed copies, each containing three chemise folders (Acts I, II and III). Altogether there are twelve etchings in simultaneous colour printing. Each chemise opens out to reveal three etchings on the right and text on the left which can be unfolded like a half-dreamt musical score and is letterpress-printed on Japanese paper.</p>
<h4>Paper and printing</h4>
<p>The paper for the etchings, the embossed panel for the box and the three folders is 270 gsm Rives Moulin du Gué, the Japanese paper is 34 gsm handmade Kozo.</p>
<p>Type: Monotype Gill 12 pt, cast in the Museum of Work in Hamburg, and 2 cic / 3 cic Unger. The Unger type and the matrices for the Gill Monotype were loaned from the famous printers J.J. Augustin in Glückstadt.</p>
<h4>Binding</h4>
<p>The box by Anett Arnold is bound in midnight blue silk and calf, with front embossed inlay on Moulin du Gué paper.</p>
<p> Format: 30.7 x 40.7 cm. Colophon: Hirundo Press, 2014.</p>
</div></details></div>
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		<title>Das Land der Dichtung</title>
		<link>https://hirundo.eu/buchkunst/dichtung</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Caroline Saltzwedel]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 30 Oct 2013 20:09:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Buchkunst]]></category>
		<category><![CDATA[Book art]]></category>
		<category><![CDATA[Martin Mosebach]]></category>
		<category><![CDATA[Radierungen]]></category>
		<category><![CDATA[Tiefdruck]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://hirundo.eu/?p=1687</guid>

					<description><![CDATA[&#187;Das Land der Dichtung&#171; hieß der Vortrag, den der Büchner-Preis-Träger Martin Mosebach am 17. April 2012 in Hamburg hielt...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a name="details"></a></p>
<h3>Das Land der Dichtung</h3>
<p>»Das Land der Dichtung« hieß der Vortrag, den der Büchner-Preis-Träger Martin Mosebach am 17. April 2012 in der Freien Akademie der Künste in Hamburg hielt. Es ging um die poetische Inspiration − und erzählte, wie einige große Dichter der Vergangenheit zur Idee ihrer schönsten Werke gekommen sind. Homer, Borges, Coleridge und Goethe kommen alle zur Sprache.</p>
<p>Dieser Text ist als erster Druck einer neuen Kleinen Reihe der Hirundo Press erschienen. Er wurde im Frühjahr und Sommer 2012 von A bis Z im Museum der Arbeit, Hamburg, hergestellt. Der Schriftsetzer Erich Hirsch hat im Mai aus der Monotype-Garamond den Text gesetzt. Dann wurde dieser korrigiert, durchschossen, umbrochen, gedruckt – und im Juli war der Druck fertig.</p>
<h3>Die Edition</h3>
<p>Die Edition wurde durch zwei Farbradierungen ergänzt, die Caroline Saltzwedel auch im Juli in ihrer Werkstatt herstellte. Am Montag, dem 24. 9., wurde das frischaufgelegte Buch im Raum der Herstellung, nämlich in der Satz- und Druckabteilung des Museums der Arbeit, vorgestellt. Martin Mosebach kam extra nach Hamburg, um daraus zu lesen und darüber zu erzählen; darauf gab Erich Hirsch eine kurze Vorführung der Monotype-Maschine, damit alle Anwesenden einen Eindruck der Arbeit hätten, die dieses Buch möglich gemacht hat. Ein paar Bilder dieses Abends sind hier auf der Seite zu sehen.</p>
<hr>
<h3>The Land of Poetry</h3>
<p>»The Land of Poetry« was a lecture by the Büchner Prize laureate Martin Mosebach on 17 April 2012 in Hamburg. In a talk that was inspiring in its own right, Mosebach explored the sources and the nature of inspiration for a cluster of poet-heroes from Homer to Goethe, touching on Coleridge and Borges along the way.</p>
<p>The text was cast on the Monotype, then set, proofread, laid out and printed in the Museum of Work in Hamburg from May to July 2012, and forms the first number of a new series, the Little Series in the imprint of the Hirundo Press. The book is completed with two colour etchings by Caroline Saltzwedel.</p>
<h3>Technisches</h3>
<div class="lightweight-accordion"><details name="MM"><summary class="lightweight-accordion-title"><span>Details zum Buch</span></summary><div class="lightweight-accordion-body"><p>Der Vortrag »Das Land der Dichtung« wird hier zum ersten Mal veröffentlicht und bildet den ersten Druck der Kleinen Reihe der Hirundo Press. 32 Seiten, 27 x 19,5 cm. Satz aus der Monotype- und Handsatz-Garamond im Museum der Arbeit, Hamburg, unter der Leitung von Erich Hirsch; Druck von Lothar Schumann ebendort auf 125g/m² Zerkall-Bütten in einer Auflage von 120 arabisch und 10 römisch numerierten Exemplaren. Beide Radierungen und den Umschlag gestaltete und druckte Caroline Saltzwedel.</p>
<p>Eine Vorzugsausgabe von 10 Exemplaren hat Ingeborg Hartmann, Hamburg, in Ganzleder gebunden (und außerdem signiert). Der Band sitzt im Halbleder-Schuber mit einer Mappe von zwei weiteren Radierungen. Die Vorderseite des Lederbandes trägt eine Blindprägung mit dem Motif des Umschlags.</p>
<p>Alle Exemplare sind numeriert und vom Autor und der Künstlerin signiert.</p>
</div></details></div>
<div class="lightweight-accordion"><details name="MM"><summary class="lightweight-accordion-title"><span>About this book</span></summary><div class="lightweight-accordion-body"><p>32 pages, 27 x 19.5 cm. </p>
<p>Text set in 12 pt Monotype Garamond and printed on 125 gsm Zerkall paper. Two three-colour etchings printed on 150 gsm Zerkall etching paper. Edition of 120 Arabic numbered copies in soft cover with an original woodcut wrapper. Edition of 10 Roman numbered deluxe copies bound in full dark blue leather by Ingeborg Hartmann, Hamburg. The deluxe edition is blind-embossed with the woodcut motif and comes in a half-leather slipcase along with a folder containing the two etchings in monochrome blue as single sheets.</p>
</div></details></div>
<div class="lightweight-accordion"><details name="MM"><summary class="lightweight-accordion-title"><span>Preise | Prices</span></summary><div class="lightweight-accordion-body"><p>Normalausgabe (letzte Exemplare) / Main edition (last few copies):  €140 / £120 / $160</p>
<p>Vorzugsausgabe / Special edition: €990 / £900 / $1200.</p>
</div></details></div><br>
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		<item>
		<title>Ein Hamburger Ulysses</title>
		<link>https://hirundo.eu/mappen/ulysses</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Caroline Saltzwedel]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 03 Oct 2011 19:27:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Mappen]]></category>
		<category><![CDATA[Hamburg]]></category>
		<category><![CDATA[Joyce]]></category>
		<category><![CDATA[Künstlerbuch]]></category>
		<category><![CDATA[Mappenwerk]]></category>
		<category><![CDATA[Radierungen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://hirundo.eu/?p=955</guid>

					<description><![CDATA[Hundert Jahre nach dem ersten Bloomsday, dem 16. Juni 1904, reist ein heutiger Leopold Bloom durch die Hansestadt Hamburg...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a name="details"></a></p>
<h2>Ein Hamburger Ulysses</h2>
<p>Hundert Jahre nach dem ersten Bloomsday, dem 16. Juni 1904, reist ein heutiger Leopold Bloom durch die Hansestadt Hamburg und wiederholt die von Joyce erzählten, auf Homers »Odyssee« anspielenden Abenteuer.</p>
<p>Achtzehn Blätter spiegeln die Kapitel von Joyces Roman wider und führen den Betrachter auf ungewohnte Art und Weise durch die Stadt Hamburg. Unter jedem Bild befindet sich eine bildliche Fußnote zur entsprechenden Stelle im homerischen Epos.</p>
<hr>
<h3>Details</h3>
<div class="lightweight-accordion"><details name="uly"><summary class="lightweight-accordion-title"><span>Zum Konzept</span></summary><div class="lightweight-accordion-body"><p>Die achtzehn Kapitel des »Ulysses« spiegeln lose die 24 Gesänge der homerischen »Odyssee« wider und wurden während der Entstehung mit homerischen Namen versehen, die Joyce in der Endfassung weggeließ. Dennoch richten sich die Interpreten noch immer nach diesem Schema.</p>
<h4>Hamburg statt Dublin</h4>
<p>Auch diese graphische Interpretation richtet sich danach. Sie spielt aber Joyces homerisches Spiel weiter: Joyce hatte den griechischen Helden Odysseus in das Dublin des angehenden 20. Jahrhunderts versetzt; nun taucht er ein Jahrhundert später in Hamburg wieder auf. Hamburg ist genau wie Dublin Hafenstadt und Pressestadt, mit allem, was dazugehört: Nachtleben, Musik, auch sonderbare Gestalten sieht man unterwegs. Eine Reise durch die Hansestadt von morgens bis Mitternacht kann durchaus ein Abenteuer sein.</p>
</div></details></div>
<div class="lightweight-accordion"><details name="uly"><summary class="lightweight-accordion-title"><span>Rezension</span></summary><div class="lightweight-accordion-body"><p>Die Welt der griechischen Mythologie, erkennbar auch im Zyklus zu Kevin Perrymans Gedichtreihe Daidalos, war für Caroline Saltzwedel einer der faszinierendsten Aspekte von James Joyce. Nach umfangreichen Vorarbeiten hat sie 2002 mit ersten Entwürfen für einen Hamburger Ulysses begonnen. Es war der Versuch einer bildlichen Transformation der Joyceschen Textvorlage in eine neue, hanseatische Welt. Joyce hatte den griechischen Held Odysseus in das Dublin des angehenden 20. Jahrhunderts versetzt. Nun taucht er hundert Jahre später zwischen Elbe und Alster auf.</p>
<h4>Stadt-Parallele</h4>
<p> Wie Dublin ist auch Hamburg Hafen- und Pressemetropole. Es gibt ein schrilles Nachtleben, ungezählte Kneipen und kantige Gestalten. In achtzehn Bildern werden die Kapitel von Joyces Roman gespiegelt: auf dem Fischmarkt oder in der Isestraße, auf dem Ohlsdorfer Friedhof oder in der Staatsbibliothek. Unter jedem Druck findet sich eine graphische Fußnote zur entsprechenden Stelle in der Odyssee. Sie macht die verschiedenen Ebenen des Über-Setzens deutlich: von der Antike über die Moderne in die Gegenwart; vom griechischen Versepos über den irischen Roman bis zum Hamburger Bild.</p>
<p>Aus: Peter Rawert, »<a href="https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/kunstmarkt/galerien/buchkunst-ein-kopfkissen-als-huelle-fuer-molly-1839651.html" rel="noopener noreferrer" target="_blank">Ein Kopfkissen als Hülle für Molly</a>«, Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, 9. August 2009</p>
</div></details></div>
<div class="lightweight-accordion"><details name="uly"><summary class="lightweight-accordion-title"><span>Mit Bloomsday fing alles an</span></summary><div class="lightweight-accordion-body"><p>Am 15. Juni 1904 schrieb James Joyce an die ihm bis dahin nur flüchtig erspähte Nora Barnacle: »Mag sein, daß ich blind bin. Lange starrte ich auf einen Kopf mit rötlichbraunem Haar und kam endlich zum Schluß, daß er Ihnen nicht gehörte. Ich ging sehr deprimiert nach Hause. Sehr gerne würde ich einen Termin mit Ihnen ausmachen, nur könnte das Ihnen nicht passen. Ich hoffe sehr, daß Sie so freundlich sein werden, mich treffen zu wollen – wenn Sie mich denn nicht vergessen haben!«</p>
<h4>Anfang einer langen Geschichte</h4>
<p>Am folgenden Tag, dem 16. Juni 1904, fand das Rendezvous statt. Es war der Anfang einer langen Geschichte, die Jahre später den Namen Ulysses tragen sollte. Der Tag wurde als Handlungstag des Romans verewigt. Nora blieb aber, selbst nachdem sie Nora Joyce geworden war, vom literarischen Leben ihres Mannes ziemlich unberührt. Der Roman, der über Monate und Jahre abschnittweise in Zeitschriften erschienen war, kam schließlich an Joyces 40. Geburtstag, dem 2. Februar 1922, zum ersten Mal als Buch heraus.</p>
<p> Einige Monate später erhielten die beiden von dem befreundeten Schriftsteller Gilbert Soldes eine Einladung zur Feier des denkwürdigen Tages. »Warum ausgerechnet am 16. Juni?« fragte Nora. Joyce erwiderte entrüstet: »Weil sich die Ereignisse des Buches an dem Tag abspielen!«</p>
<p></p><div id="attachment_3881" style="width: 191px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-3881" src="https://hirundo.eu/wp-content/uploads/2011/10/Bloomsday.jpg" alt="Bloomsday – 16. Juni 1904 - Collograph/Materialdruck" width="181" class="size-medium wp-image-3881">
<p id="caption-attachment-3881" class="wp-caption-text">Bloomsday – 16. Juni 1904</p>
</div>
<p></p>
</div></details></div>
<div class="lightweight-accordion"><details name="uly"><summary class="lightweight-accordion-title"><span>It all began with Bloomsday</span></summary><div class="lightweight-accordion-body"><p>On 15 June, 1904, James Joyce wrote to the as yet scarcely encountered Nora Barnacle: »Perhaps I am blind. I looked for a long time at a head of reddish-brown hair and decided it was not yours. I went home quite dejected. I would like to make an appointment with you but it might not suit you. I hope you will be kind enough to make one with me – if you have not forgotten me!«</p>
<h4>A long story begins</h4>
<p> The next day, June 16, 1904, the rendezvous happened. It was the beginning of a long story which years later was given the name of Ulysses. This day was chosen to encompass the events of the novel. Yet Nora herself remained, long after she had become Nora Joyce, remarkably immune to her husband’s writing projects. The novel, published in instalments over months and years in a literary magazine, first came out in book form on his fortieth birthday, 2 February 1922. A few months later the pair received an invitation from the writer Gilbert Soldes to commemorate the day. »Why the 16th of June, of all days?« asked Nora. Joyce, rattled, replied: »Because that’s when the events of the novel take place!«</p>
<p></p><div id="attachment_3881" style="width: 191px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-3881" src="https://hirundo.eu/wp-content/uploads/2011/10/Bloomsday.jpg" alt="Bloomsday – 16. Juni 1904 - Collograph/Materialdruck" width="181" class="size-medium wp-image-3881">
<p id="caption-attachment-3881" class="wp-caption-text">Bloomsday – 16 June 1904</p>
</div>
<p></p>
</div></details></div>
<div class="lightweight-accordion"><details name="uly"><summary class="lightweight-accordion-title"><span>Technische Details</span></summary><div class="lightweight-accordion-body"><p>Edition von 25 numerierten und signierten Exemplaren, 2002–2004, plus 2 Künstlerexemplare (épreuves d’artiste/ EA) und 1 hors-commerce;<br>Exemplare 1–10 als geschlossene Reihe mit Titel-Leporello in einer Kassette;<br>
die meisten höheren Nummern sind aufgeteilt und als Einzelblätter erhältlich.<br>
Alle Radierungen sind als Einzelblätter auf BFK Rives Bütten »Moulin du Gué« von der Künstlerin gedruckt.<br>
Plattengröße 20 x 30 cm. Papierformat: 38 x 28 cm.<br>Leporello auf BFK Rives Bütten.<br>Der Text ist aus der Monotype Gill gesetzt.<br>Schrift und Satz der Offizin Haag-Drugulin, Leipzig;<br>
Druck von Klaus Raasch im Atelier »Schwarze Kunst« in Hamburg.</p>
<h4>Einband</h4>
<p>Hellblaue Leinenkassette (31 x 41 cm) gebunden von Ingeborg Hartmann, Hamburg.</p>
</div></details></div>
<div class="lightweight-accordion"><details name="uly"><summary class="lightweight-accordion-title"><span>Ulysses in Hamburg (English)</span></summary><div class="lightweight-accordion-body"><p>One hundred years after the first Bloomsday, the 16th June 1904, a present-day Leopold Bloom travels through the Hanseatic City of Hamburg and repeats the adventures of Joyce’s novel, which in turn correspond to Homer’s »Odyssey«.</p>
<p>Eighteen prints reflect the chapters of Joyce’s novel and carry the spectator on an unusual journey through Hamburg. Below each main image is a visual footnote to the corresponding episode in the Homeric epic.</p>
</div></details></div>
<p>[expand title=»The concept&nbsp;« rel=»Uly-highlander«]</p>
<p>The eighteen chapters of »Ulysses« loosely reflect the 24 cantos of Homer’s »Odyssey«, and while he was writing the work, Joyce gave them the appropriate Homeric names, which he dropped for the final version. However, Joyce scholars still use these titles as guidelines.</p>
<h4>From Dublin to Hamburg</h4>
<p>This graphic interpretation does the same. At the same time, it continues Joyce’s Homeric game: while Joyce transported the ancient Greek hero Odysseus to Dublin at the beginning of the twentieth century, now he reappears a century later in Hamburg. Hamburg is, like Dublin, a trade port and press metropolis, with all that entails: night life, music, strange characters seen in passing. A journey through Hamburg from morning till night can indeed be an adventure.</p>
<p>[/lightweight-accordion]</p>
<p><a href="#top">▲ Oben / Top </a></p>
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	</channel>
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